Plädoyer für Printmedien

Die elektronische Information boomt. Das ist allerdings kein Grund, die gedruckten Medien abzuschreiben.

Das Internet macht den gedruckten Medien die Führungsrolle streitig: Tageszeitungen haben Leser und Inserate verloren. Verlagshäuser, Buchhändler und Autoren fragen sich, wie sie den E-Books Paroli bieten können. Und die Unternehmen stecken ansehnliche Budgets in die elektronische Kommunikation. Wo einst die Firmenbroschüre das Leitmedium war, ist es heute die Website. 

Online nicht überschätzen

Der digitale Boom verleitet zur euphorischen Ansicht, das Web-Zeitalter mache gedruckte Medien überflüssig. Wie die Kommunikations-Landschaft in 100 Jahren aussehen wird, weiss heute niemand. Doch im Moment ist die These, Printmedien seien überflüssig, praxisfremd. Ebenso gut könnte man behaupten, im Zeitalter der Fastfood-Ketten brauche es keine Gourmet-Restaurants mehr oder die Elektro-Fahrräder würden die Mountainbikes ablösen. Die Online-Medien sind keineswegs das Mass aller Dinge. Zum ganzen Artikel